Unser Selbstverständnis

Wichtig ist uns, den Kindern das Gefühl des Angenommen- und Willkommenseins zu vermitteln, Zeit für intensivere (Einzel-)Kontakte zu haben, Trost und Zuwendung zu spenden.

Wir trauen jedem Kind zu, dass es sich angemessen in einer Gruppe verhalten kann und unterstützen es dabei. Eine Hilfe beim Entwickeln sozialer Fähigkeiten kann das Erlernen von klaren Regeln und Grenzen sein. Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren einzuüben und sie auch selber zu erfahren, ist ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit.

Den Kindern wird eine strukturierte, geplante, überschaubare und damit berechenbare Umwelt geboten. Sie gewinnen damit „Sicherheit im Raum“.

Dies ist der Rahmen, in dem sie etwas Angemessenes leisten dürfen, fähigkeitsgerecht gefordert werden und sich als kompetent erleben lernen, dazu gehört auch, eine angemessene Mitsprache und Beteiligung an Entscheidungen des Alltags üben zu können und eigene Wünsche, etwa zur Freizeitgestaltung, anmelden zu können.

Jedes einzelne Kind wird besonders berücksichtigt; es werden Hilfe- und Förderpläne erstellt; es erhält Sonderförderung und soziale Unterstützung sowie Autonomieangebote in einem seinem Bedarf angemessenen Umfang. Wir möchten, dass die Eltern uns als Hilfe und Chance für ihre Kinder erkennen können. Ihr Auftrag wird von uns ernst genommen. Dazu gehören eine individuelle ressourcenorientierte Problemerfassung und ein gemeinsames Erarbeiten von Zielen und Fördermaßnahmen für Kinder wie Familie. „Kunden“ im eigentlichen Sinne sind die uns anvertrauten Kinder und deren Familien. Außerdem arbeiten wir natürlich mit MitarbeiterInnen der Jugendämter sowie allen anderen Akteuren im sozialen Umfeld, wie beispielsweise den LehrerInnen und Therapeuten intensiv zusammen.

Sie alle müssen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Forderungen wahrgenommen werden.

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